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Die Höhlen von Friuli Venezia Giulia

Friaul-Julisch Venetien heisst die nordöstlichste Region Italiens, der italienische Name klingt jedoch um ein Vielfaches schöner – Friuli Venezia Giulia. Mehr als die Hälfte dieses wundervollen Landstriches wird von den imposanten Bergen der Alpen und Dolomiten sowie den geschwungenen Hügellandschaften des Collio mit seinen vielen Weinbergen geprägt. Dazwischen drängen sich typisch italienische Dörfer und Kleinstädte, die durch ihren ganz besonderen Charme zu bestechen wissen.

Die größte Stadt der Friuli Venezia Giulia ist Triest, seit dem 18. Jahrhundert und auch heute noch wirtschaftlich bedeutende Hafenstadt. Alle anderen Städte hier sind deutlich kleiner und gemütlicher. In den engen Gassen der historischen Ortskerne findet man ursprüngliche Trattorias, Cafés mit dem besten Cappuccino der Welt und kleine Boutiquen, die das italienische Modeverständnis untermauern und dabei viel angenehmer wirken, als man es von Prachtstraßen der italienischen Metropolen gewohnt ist.

Vor allem die einzigartige Natur macht diese Region allerdings zu etwas wirklich Besonderem. Hier gibt es noch immer sehr viele, nahezu unberührte Stellen zu entdecken. Vom Mittelmeer bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen sind es gerade einmal 100 Kilometer und wenn man sich die nötige Zeit nimmt, gibt es dazwischen viele Ahs und Ohs, die ausgesprochen werden wollen.

In der Nähe von Triest gibt es die größte für Besucher zugängliche Höhle der Welt, damit hat es die Grotte Gigante im kleinen Ort Sgonico sogar ins Guiness Buch der Rekorde geschafft. Die Höhle ist 65 Meter breit, 280 Meter lang und 107 Meter hoch, faszinierend vielfältige Stalaktiten und Stalagmiten zieren das Innere dieses riesigen Raumes im Berg.

Mit sieben Kilometern ist die Grotta Nuova die längste Höhle Europas, sie gehört zu einem fast vierzehn Kilometer langen System von Karsthöhlen. 1976 zerstörte ein Erdbeben den direkt daneben liegenden Ort Villanova di Lusevera, die Höhlen blieben dadurch glücklicherweise weitestgehend unbeschadet.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und seinen inneren Höhlenforscher entdeckt hat, kann auch noch die Johannesgrotte (Grotta di San Giovanni d’Antro) bei Pulfero erkunden oder das wunderbare Grün der Grotte di Pradis erleben, während man sich an wichtigen archäologischen und paläontologischen Fundorten vorbei bewegt.

Aber auch im Licht der norditalienischen Sonne lässt sich die Natur Friaul-Julisch Venetiens genießen. Unzählige Wanderwege durchziehen die Landschaft und laden zum Trekking oder zu entspannenden Ausflügen auf dem Fahrrad ein. Die Region mit ihren vier Provinzen ist der perfekte Ort um dem hektischen Stadtleben zu entfliehen und eine neue Welt zu entdecken.

Mit der neuen VICE Travel Show „One for the Road“ kann man auch vom heimischen Sofa einen Blick auf die Schönheit der Friuli Venezia Giulia werfen, in den ersten Folgen wird nämlich diese Region erkundet.

Fotos: VICE, Marco Milani


Mit freundlicher Unterstützung von VICE.

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