Ganz ohne Hände

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Ganz ohne Hände

Der Audi RS7 ist die automobile Reinkarnation von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Auf der einen Seite gibt sich der Wagen souverän, elegant und mit einer leicht sportlichen Note – in diesem Wagen möchte man wirklich gern gesehen werden. Doch hinter dieser Fassade lauert ein brutales Biest, das zornig brüllt und unfassbar viel Kraft hat. Der Achtzylinder leistet 560 PS bei 700 nM Drehmoment, in Kombination mit dem quattro Antrieb und seinem sportlichen Fahrwerk ist der RS7 eine echte Fahrmaschine und nichts für blutige Anfänger oder zurückhaltende Menschen.

Auf der fantastischen Strecke des Ascari Race Resorts soll der Audi zeigen, wozu er fähig ist. Der Sprint von 0 auf 100 geht mit dem RS7 in 3,9 Sekunden; in Kombination mit den elf Rechts- und zehn Linkskurven sowie aufregenden Überhöhungen, Steigungen und Gefällen ist hier purer Fahrspaß vorprogrammiert. Wäre da nicht dieses kleine Problem.

Der Wagen wird ganz ohne Fahrer über die Rennstrecke schießen. Mit maximaler Geschwindigkeit. Bobby heisst der autonom fahrende Wagen, ein von Clemens Weisshaar und Reed Kram entworfenes Design ziert seinen weißen Lack und neben der normalen Ausstattung hat Bobby jede Menge Technik an Bord, die ihn bei diesem Unterfangen unterstützt.

Vorn links nimmt ein Ingenieur von Audi Platz, er hält einen Drücker in der Hand, wie man ihn von der Carrera-Bahn kennt. Damit wird der Wagen beschleunigt, allerdings bleibt der Daumen des Ingenieurs die ganze Fahrt über auf Anschlag unten, es gibt also wirklich keine versteckte Hilfestellung. Mit quietschenden Reifen und grollendem Auspuff schießt Bobby auf die Strecke und jagt erbarmungslos um die Kurven. Das Heck stellt sich dabei immer wieder leicht quer, die schiere Kraft des Achtzylinders lässt die Reifen auf dem Asphalt singen und gibt dem Fahrwerk und den Rechnern im Kofferraum jede Menge zu tun. Beeindruckend.

Die leicht verkürzte Runde ist schnell vorbei und zum Cool Down des Wagens cruisen wir eine weitere um den Kurs. Es folgt der Wechsel in den regulären RS7 Sportback. Ohne aggressive Grafik auf dem Lack, ohne Computer im Kofferraum und mit echter Handarbeit am Lenkrad geht es erneut um den Kurs. Das Gefühl dabei ist ein anderes, der Fahrspaß ein kleines bisschen größer – aber Bobby bekommt gern jeder Zeit eine weitere Chance auf die eine oder andere Runde. Vielleicht lässt der Ingenieur hinter dem Lenkrad sich dann ja auch eine Partie Karten ein.

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Fotos: Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von Audi.

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