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200 Jahre Laphroaig – Die wahre Torfschönheit

Die Brüder Donald und Alex Johnston gründeten die Laphroaig Destillerie im Jahr 1815, 200 Jahre später hat der charakterstarke Scotch kein bisschen von seiner Faszination verloren. Fast 140 Jahre lang blieb die Brennerei in Familienbesitz, aber auch ohne den Johnston Clan wird hier mit Hingabe und Leidenschaft daran gearbeitet, einen Single Malt Scotch Whisky zu brennen, der dem rauen Charme von Islay gerecht wird und nicht nur Kenner begeistert. Seit über zwanzig Jahren ist Laphroig sogar offizieller Hoflieferant des Prince of Wales für Single Malt.

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Aus die Insel Islay kommt man entweder mit der Fähre oder einem kleinen Flugzeug, das bestenfalls zweimal am Tag fliegt. Das wechselhafte schottische Wetter sorgt allerdings regelmäßig dafür, dass der Flugplan variiert. Die Schönheit der Insel ist aber so oder so immer eine hervorragende Entschädigung für einen verpassten oder verschobenen Flug.

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Der Legende nach, muss man auf Islay nicht ausschließlich Whisky trinken. Wirklich bestätigen konnte das aber bisher noch niemand. Vor allem zu so einem wichtigen Jubiläum ist der torfige Scotch natürlich in aller Munde. Der intensive Torfgeschmack von Laphroaig ist jedoch ein Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Daher sucht die Destillerie nach den 200 außergewöhnlichsten Meinungen zum Genuss des Whiskys. Je kontroverser und markanter, umso besser. Schließlich will Laphroig nicht gefallen, sondern begeistern.

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Der niedrige Torfgehaltvon Laphroaig 15 Jahre wird vom Geschmack pikanter Früchte begleitet und ist so ein guter Einstieg in die Welt der Islay Whiskys. Angeblich ist auch Prince Charles vor allem von diesem Whisky begeistert. Sanft und abgerundet präsentiert sich die Sonderedition zum 200. Jubiläum im Gaumen. Der typische Torfrauch wird von der herben, salzigen Meeresluft gefolgt, die nur durch die Lagerung am Atlantischen Ozean entstehen kann. Bei hohem Wellengang werden die Lagerhäuser auch schon mal von den Wellen umspült und sorgen so für noch mehr Islay Geschmack.

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Ein Besuch in einer Brennerei ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, das handwerkliche Können der Brennmeister, die Legenden und Geschichten einer Marke sowie der ganz besondere Geist in diesen Mauern lässt sich halt einfach nur vor Ort erfahren. Wenn man dann auch noch durch die einzigartige Landschaft wandert und selbst Torf stechen darf, hat man sich den Scotch auf jeden Fall verdient.

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Alle Fotos unseres Ausflugs nach Islay können Sie, mit oder ohne Scotch, auf unserer Facebook Seite genießen.

Fotos: Toni Passig für Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von Laphroaig.