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Journey to Jura – Fährbetrieb

Unsere Rucksäcke haben uns bisher großartige Dienste geleistet. Sie sind nicht nur bequem, sehen irre gut aus und bieten eine Menge Stauraum, auch die Regengüsse haben sie perfekt überstanden und den Inhalt dabei bestens vor Feuchtigkeit geschützt. Es ist endlich an der Zeit die Leute kennenzulernen, die unsere Rucksäcke hergestellt haben.

Alec Farmer ist der Kopf hinter Trakke, dem kleinen schottischen Label, dass sich traditioneller Handarbeit und einem Leben in der Natur verschrieben hat. In der Trakke Werkstatt in Glasgow entstehen verschiedene Taschen und Rucksäcke, alle von Hand  und mit echter Leidenschaft gefertigt. Handmade in Britain. Jedes einzelne Teil für die Trakke Produkte, das für die Herstellung benötigt wird, stammt aus britischer Produktion, am Ende wird alles in Glasgow zusammengefügt. Wir bekommen eine Führung durch die Werkstatt und klettern gemeinsam auf das Dach des alten Industriegebäudes. Glasgow ist ein wirklich grandioser Ort, den man sich unbedingt noch einmal in Ruhe ansehen sollte.

Unsere Fähre nach Islay geht in wenigen Stunden und so steigen wir auf die Motorräder, lassen Glasgow hinter uns und genießen die schottischen Landstraßen. Weich geschwungene Kurven, die sich durch immer bergiger werdende Natur ziehen. Es geht auf und ab, an Gipfeln und Fjorden entlang, fast schon schade, dass wir nach zweieinhalb Stunden am Fährhafen von Kennacraig ankommen.

Es gibt keine direkte Fährverbindung, um nach Jura zu kommen, muss man immer erst nach Islay reisen. Die Fähre öffnet ihren Bug wie ein riesiger Wal sein Maul und speit Autos, LKW, Fahrradfahrer, Busse und Fußgänger aus. Die Fahrt nach Islay dauert knappe zwei Stunden, auf der rechten Seite liegt die Insel Jura in einem Mix aus Wolken, Gischt und Nebel. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange, bis wir unser Reiseziel erreicht haben.

In Port Askaig angekommen rollen wir direkt auf die Fähre nach Jura. Das kleine Schiff braucht nicht einmal 10 Minuten von Ufer zu Ufer. Nieselregen vermischt sich mit spritzendem Meerwasser, es ist kühl und ein bisschen ungemütlich; ungefähr so stellt man sich das schottische Wetter vor, Jura empfängt uns mit offenen Armen.

Auf Jura gibt es nur eine richtige Straße. Der Rest sind ein paar Schotter- und Kieswege oder Trampelpfade. Verfahren kann man sich hier nicht wirklich. Das schmale Asphaltband schlängelt sich an der Süd- und Ostküste der Insel entlang. Wenn man hier Gegenverkehr hat, weicht man in eine der Haltebuchten am Straßenrand aus. Eigentlich erreicht man Craighouse, die Hauptsiedlung der Insel, in einer Viertelstunde. Die unfassbare Schönheit der Insel zwingt uns jedoch dazu langsam zu fahren und immer wieder stehenzubleiben.

In Craighouse werden wir bereits erwartet. Die Jura Lodge, das exklusive Gästehaus der Destillerie, steht für uns bereit und so sehr wir auch die Insel erkunden wollen, die Erschöpfung der letzten Tage steckt uns in den Knochen. Mit dem einem oder anderen Glas Whisky in der Hand versinken wir in den Chesterfield Sofas, blicken durch die Fenster auf das Meer hinaus und warten auf den nächsten Tag. Hallo Jura, schön das wir da sind.

Alle Fotos der Journey to Jura finden Sie auf unserer Facebook Seite.

Fotos: Tim Adler für Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von Jura Whisky.
Gefördert von Triumph Motorräder, Pike Brothers, Bell Helmets, Trakke.

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