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Zu Besuch bei FREITAG

Die Erfolgsgeschichte von Markus und Daniel Freitag begann in den frühen 90er Jahren mit einer eigenwilligen Idee, die sich schnell als genial herausstellen sollte. Der Legende nach konnten die Brüder vom Küchenfenster ihrer gemeinsamen Wohnung direkt auf die Zürcher Hardbrücke schauen, eine wichtige Fernverkehrachse, die täglich von unzähligen LKW passiert wird. So entwickelten die beiden ihre Faszination für die Planen der Lastwagen und gebaren die Idee etwas ganz eigenes daraus zu entwickeln. Und es sollte ihren Namen tragen – FREITAG.

Das allererste Modell wirkte noch etwas unbeholfen, aber die Marschrichtung war klar. Aus einer gebrauchten LKW-Plane, Fahrradschläuchen und ein paar Sicherheitsgurten entstanden die ersten Taschen, die vom coolen Style New Yorker Fahrradkuriere inspiriert waren und zugleich das weltberühmte Händchen der Schweizer für grandioses Grafikdesign inkludierten.

Um ein wirklich funktionierendes Produkt zu entwickeln, wurden die neuen Taschenmodelle anfangs verschiedenen Fahrradkurieren in den USA zur Verfügung gestellt, so konnte man die Robustheit und die Funktionalität perfekt auf die Probe stellen und nötige Verbesserungen vornehmen. Denn Markus und Daniel Freitag hatten mit ihren Taschen längst einen echten Hype ausgelöst.

Unzählige Preise und ganz besondere Auszeichnungen, wie die Aufnahme einer Top-Cat-Messengerbag in die Designsammlung des MoMA in New York, bestätigen die Genialität der eigentlich einfachen Idee der beiden Brüder bis heute. Die Kombination aus Recycling und Design passt halt wirklich großartig in einen modernen Lifestyle. Heute gibt es mehr als fünfzig verschiedene Produkte in der Taschenkollektion von FREITAG. Nach wie vor ist jede einzelne Tasche ein absolutes Unikat und von Hand gefertigt.

Das Zerlegen und Waschen der Planen, der Zuschnitt der einzelnen Teile und die Endkontrolle der fertigen Produkte wird in Zürich-Oerlikon erledigt. Auf 7.500 Quadratmetern haben die beiden Brüder eine perfekt funktionierende Arbeitskette mit unterschiedlichsten Anforderungen und Aufgaben installiert. Auch hier sind die Themen Recycling und Naturnähe maßgeblich integriert. So wird beispielsweise Regenwasser vom Dach des Gebäudes in einer riesigen Zisterne gesammelt, damit werden die LKW-Planen gereinigt und gewaschen. Die zugeschnittenen Teile werden dann nach Bulgarien, Portugal, Tschechien und Tunesien transportiert, um dort vernäht zu werden. Es gibt aber auch noch immer Produkte, die in der Schweiz genäht werden. Danach kehren die Taschen und Accessoires zurück nach Zürich, um kontrolliert, fotografiert und weltweit verkauft zu werden.

Neben den Taschen gibt es von FREITAG mittlerweile auch eine Fashion Kollektion, die ebenfalls voll ökologisch konzipiert ist und trotzdem genau so cool daher kommt wie die Taschen.

Es gibt mittlerweile mehrere FREITAG Flagshipstores, so cool wie der FREITAG Turm an der Hardbrücke ist aber keiner. Neunzehn Überseecontainer wurden hier zu einem großartigen Shop arrangiert, der von einer Aussichtsplattform gekrönt wird, von der aus man einen tollen Blick über Zürich hat.

Mehr Fotos von unserem Besuch bei FREITAG finden Sie auf unserer Facebook Seite.

Fotos: Teymur Madjderey für Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von FREITAG und Zürich Tourismus.

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