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Von den guten Vorsätzen zur Selbstbelohnung

Das neue Jahr fühlt sich noch recht frisch an und die am Neujahrstag geschlossenen guten Vorsätze haben ihren Glanz im besten Fall noch nicht gänzlich verloren. Diese berühmten Vorsätze werden von vielen gescheiterten Versuchen begleitet und das ist auch gar nicht weiter überraschend, sind doch die Umstände, unter denen man sich selbst verschiedene Ziele setzte, nur mittelprächtig für ernsthafte Entscheidungen geeignet.

Die Silvesternacht war lang, laut und lustig. Alte und neue Freunde treffen aufeinander, die Luft ist mit bester Laune geschwängert und fast kann man die ausgeschütteten Endorphine berühren. Die letzte Nacht des Jahres ist für viele ein wahres Highlight und spätestens zum Jahreswechsel wird jeder von uns ein kleines bisschen sentimental, schwelgt in Erinnerungen und Erfahrungen. Dazu gesellt sich am Neujahrsmorgen ein leichter bis mittelschwerer Kater, der einem Reue etwas näher bringt. Das ist der Nährboden für großartige Ideen um Dinge zu ändern. Und da es sich irgendwie am logischsten und einfachsten anfühlt, bei sich selbst anzufangen, zieht man ein Resümee des eigenen Lebensstils. Daraus entstehen dann eben jene Änderungswünsche, die gemeinhin als gute Vorsätze das Jahr einläuten. Naheliegend sind hier natürlich vor allem Punkte, die die eigene Gesundheit betreffen. Schließlich hat das auch sofort einen direkten Einfluss auf das eigene Wohlbefinden. Endlich mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, dieses Jahr wirklich mal regelmäßig Laufen, weniger Junkfood und mehr gesundes Zeug essen.

Diese scheinbar leichten Vorhaben sind dann aber für die meisten von uns doch schwieriger umzusetzen als erwartet. Nach dem Urlaub zum Jahreswechsel geht es im Job gleich mit Vollgas los. Ein Meeting jagt das nächste, der Zeitplan für verschiedenste Projekte drückt und schon brennt die erste Zigarette des Jahres, dabei ist es noch nicht einmal Ende Januar. Die Hektik im Job lässt keine echten Pausen zu und dann ist es halt doch mal wieder das furchtbare Junkfood von den großen Restaurantketten. Die leichte Erkältung, die man schon seit zwei Wochen mit sich rumschleppt will nicht so richtig verschwinden, vielleicht sollte man doch mal eine Pause beim Laufen machen. Es ist ja auch sehr kühl und feucht draußen.

Die passenden Gründe zu finden, um sich doch nicht aus dem eigenen Rhythmus zu reißen, finden sich mindestens genau so schnell, wie die eigentlich guten Ansätze auftauchten. Es braucht nämlich doch ein klein wenig mehr, als einen Kater und einen mit Endorphinen durchfluteten Körper, um seine Ideen wirklich auf die Straße zu bringen. Es gibt kein Geheimrezept, wie man diesen teuflischen Moment der Ideenfindung umgehen kann und vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, wenn man Änderungen am eigenen Lebensstil im Rausch der Gefühle beschließt. Körper und Geist arbeiten ja nicht umsonst Hand in Hand.

Es braucht einen starken Willen, Geduld und nicht zuletzt Bereitschaft wirklich Änderungen am eigenen Leben vorzunehmen. Sich Ziele zu setzen ist immer eine gute Idee. Egal wie gering oder radikal diese letztendlich sind. Wer will schon ohne ungefähren Plan durch das Leben streifen und einfach nur einen Haken hinter jeden Tag machen? Der Trick ist es, die richtige Belohnung für sich selbst zu finden. Das kann, ganz einfach gehalten, ein Wunsch sein, den man sich selbst erfüllt. Man kann aber auch das Ergebnis des guten Vorsatzes zur persönlichen Belohnung zu machen.

Wenn ein aufgegebenes Laster Geld spart und man dieses wirklich zur Seite legt, kann man sich nach einem Jahr plötzlich die eine oder andere Belohnung gönnen. Oft kommt in diesem Fall nämlich eine wirklich stolze Summe zusammen. Wenn man die angepeilten X Kilogramm wirklich abgenommen hat und dann einen Maßanzug beim Schneider in Auftrag gibt, gönnt man sich nicht nur wohlverdient etwas, sondern liefert sich auch gleich einen guten Grund, den Zustand zu halten. Nachdem man das Lauftraining eisenhart durchgezogen hat und der erste Marathon erfolgreich bestanden ist, gönnt man sich vielleicht einfach einmal drei Tage im Luxus Spa Resort. Die Belohnung muss aber nicht zwingend mit finanziellem Einsatz verbunden sein. Wenn nach monatelangem Training endlich das Sixpack den Bauchspeck besiegt hat, die Schultern des Jacketts wirklich gut gefüllt sind, dann steigt auch das eigene Selbstbewusstsein und das neu gewonnene sicherere Auftreten sorgt von ganz allein für weitere Erfolgserlebnisse.

Bis zum Erreichen der großen Ziele sollte man aber auch nicht zu sparsam gegenüber sich selbst sein. Kleine Goodies hier und da bereichern das Leben und sorgen für ein gutes Gefühl, man nimmt sich selbst deutlich besser wahr. Das gilt selbst für so Kleinigkeiten, wie die Dusche nach dem Training, das gute Gefühl des Deos auf der Haut, die frischen Klamotten die man sich anzieht – so kann der Tag anfangen.

Fotos: Kike für Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von Dove MEN+CARE.

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