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Zu Besuch bei OMEGA

Die Geschichte von OMEGA reicht bis in das Jahr 1848 zurück. Der Politiker Louis Brandt, eröffnete in jedem Jahr in La Chaux-de-Fonds eine Firma zur Herstellung von Uhren. Die ersten Uhren trugen den Markennamen Louis Brandt. Als der Firmengründer 1866 starb, verlagerten seine Söhne den Firmensitz ins 50 km entfernte Biel und schon bald beschäftigte die Firma 500 Mitarbeiter.

Der Name OMEGA tauchte 1894 zum ersten Mal auf, als eine so bezeichnete Taschenuhr auf den Markt kam. Der griechische Buchstabe Ω wurde gewählt, weil man damit eine Metapher für den Begriff Vollendung schaffen wollten. Die wirklich besondere Qualität jener Taschenuhr sollte von nun an zum Image der Marke werden.

Die Marke erhielt weltweit sehr viel Zuspruch und so entstand ein Ruf der bis heute legendär ist. Schon 1899 setzte ein Offizier des britischen Militärs auf OMEGA Uhren und äußerte seine Begeisterung für die Robustheit und Zuverlässigkeit der Schweizer Uhren. Auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 wurde das Schaffen der Marke mit dem Großen Preis ausgezeichnet. Die Marke entwickelte sich und vor allem ihre Produkte weiter, der weltweite Ansehen stieg und 1905 machte man den ersten Schritt in eine Welt, die auch heute noch immer eng mit OMEGA verbunden ist – den Sport.

Nachdem man 1905 erstmals bei sechzehn Sportwettkämpfen als offizieller Zeitnehmer eingesetzt wurde, begann eine rasend schnelle Entwicklung in diesem Bereich. Spezialuhren wurden entworfen, getestet, verbessert und es entstand ein wahrer Innovationsrausch, der in den folgenden Dekaden für immer neue Möglichkeiten sorgte, die Zeiten möglichst präzise aufzuzeichnen. 1932 wurde die Zeitnahme der Olympischen Spiele in Los Angeles mit 30 Chronographen von OMEGA bestritten. Diese Verbindung hat bis heute Bestand, denn noch immer ist OMEGA offizieller Partner der Olympischen Spiele und für die Aufzeichnung der Zeit zuständig. Erfindungen wie das Omegascope, mit dem ab 1961 die Wettkampfzeiten auch direkt auf den Fernsehbildschirm projiziert werden können, revolutionieren die Sportberichterstattung. Eine weitere Neuheit ist das 1967 vorgestellte Touchpad, mit dem Schwimmwettkämpfe ausgestattet werden, diese Technologie wird seit 1968 bei allen Olympischen Spielen eingesetzt.

Nebenbei entwickelte man in Biel aber auch die Uhren für den Privatgebrauch weiter. So kam 1931 das erste Automatikuhrwerk, welches dank zweier Gewichte in beiden Bewegungsrichtungen aufgezogen wurde – ein Meilenstein in der Uhrmacherei. 1944 wurde die 10 Millionste OMEGA hergestellt und zum 100-jährigen Jubiläum der Marke, im Jahr 1948, wurde die Seamaster vorgestellt, die Uhr, die James Bond seit 1995 treue Dienste leistet.

Die OMEGA Speedmaster flog im Jahr 1962 am Handgelenk von Wally Shirra das erste Mal in den Weltraum, zweieinhalb Jahre bevor sie von der NASA zum offiziellen Ausrüstungsstück ernannt wurde. Ab 1965 verließ kein Astronaut mehr die Erdoberfläche, ohne dabei eine Speedmaster am Arm zu tragen. 1969 war es dann soweit, ein kleiner Schritt für Neil Armstrong, aber ein großer Schritt für OMEGA, die Speedmaster ist von nun an immer mit dem Attribut Moonwatch verbunden. Auch das Drama um die Apollo 13 Mission wurde mithilfe der Speedmaster gerettet, denn das war das einzige Instrument, das trotz der widrigen Umstände perfekt funktionierte. Aber die Speedmaster war nicht nur im All, auch auf der Erde gelang die Uhr zu Ruhm. Der Forscher Ralph Plaisted bestimmte 1968 mit seiner Speedmaster und einem Sextanten den geographischen Nordpol. Und Reinhold Messner trug eine Speedmaster bei seiner großen Südpolüberquerung.

Es gibt aber wirklich unzählige Geschichten, die eng mit der Marke verbunden sind. Immer wenn es um absolute Präzision ging, neue Dinge entdeckt und unbekannte Territorien entdeckt werden wollten, war auch immer irgendwo eine OMEGA im Spiel. Die Concorde, das legendäre Überschallflugzeug, war mit neun OMEGA Instrumenten ausgestattet, um eine bestmögliche Präzision für den kurzen Sprung über den Atlantik zu gewährleisten. Der Taucher Jacques Mayol, der über 100 Meter tief tauchte, trug dabei eine Seamaster 120. Auch Jacques Cousteau setzt bei seinen Tauchgängen auf OMEGA. Um wirklich tief in die Welt von OMEGA abzutauchen empfiehlt sich ein Besuch im OMEGA musée in Biel. Mechanische Uhren sind noch längst kein Relikt vergangener Zeit, sondern noch immer wichtige Werkzeuge, wenn es auf Präzision ankommt.

Alle Infos zum OMEGA musée

Fotos: Teymur Madjderey für Heldth


Mit freundlicher Unterstützung von OMEGA.

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