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SIHH 2017 – Audemars Piguet

Es war im Jahr 1875, als Jules-Louis Audemars und sein Jugendfreund Edward-Auguste Piguet damit begannen eigene Uhren anzufertigen. 1881 gründeten die beiden dann ihre eigene Firma, die bis heute den Namen Audemars Piguet trägt. Als Klassiker der AP Modellpalette gilt die von Gérald Genta entworfene Royal Oka, die 1972 erstmals präsentiert wurde. Auf dieser Basis präsentiert Audemars Piguet mittlerweile eine Reihe unterschiedlicher Modelle, allesamt begehrenswert.

 

Royal Oak Extra-Thin

Als die Royal Oak 1972 vorgestellt wurde, war die Uhr in aller Munde. Es war nicht nur die erste Luxus-Sportuhr der Welt, sie war auch beeindruckend schlank und obwohl sie sündhaft teuer war, gab es diese Uhr nur als Stahlmodell. Fünf Jahre später gab es die erste 39 Millimeter messende Royal Oak in Gelbgold. Nun sind 40 Jahre vergangen und die Ikone ist zurück – als 18 Karat „Jumbo“ ist die Uhr mit dem goldenen Gehäuse in zwei Versionen zurück. Das Zifferblatt ist in klassischem Blau oder herrlichem Champagner gehalten. Das Manufaktur-Kaliber 2121 arbeitet im Inneren der Royal Oak Extra-Thin, es hat eine Gangreserve von 40 Stunden und wurde bereits vor 50 Jahren erstmals vorgestellt.

 

 

Royal Oak Tourbillon Extra-Thin Openworked

Openworked steht in der Welt von Audemars Piguet für skelettierte Uhren, also die hohe Kunst des Weglassens. Die Balance zwischen minimalem Materialeinsatz und akkurater Funktion zu finden ist gar nicht so einfach, denn eine Luxusuhr sollte auch perfekt laufen. Zum 40. Jubiläum der Royal Oak wurde das Tourbillon Modell vorgestellt, nun gibt es dieses Meisterwerk in gebürstetem 18 Karat Pinkgold und in Edelstahl. Das Kaliber 2924 hat einen Handaufzug und besteht aus 216 einzelnen Komponente. Das Modell in Pinkgold ist auf 50 Stück limitiert, von der Edelstahl-Version gibt es 100 Exemplare. Diese Uhren markieren zugleich das Ende der Royal Oak Extra-Thin Openworked Modell mit dieser Art der Skelettierung.

 

Royal Oak Perpetual Calendar Black Ceramic

Diese Uhr ist in jeder Hinsicht wahrhaft beeindruckend. Uhren mit Ewigem Kalender gibt es schon sehr lange und sie gehören zweifelsfrei zu den beeindruckendsten Kreationen der Uhrmacherkunst. 1955 stellte Audemars Piguet die erste Armbanduhr der Welt mit Ewigem Kalender vor, nur neun dieser Uhren wurden gefertigt. Die Royal Oak Perpetual Calender aus schwarzer Keramik unterstreicht das handwerkliche Können der Meister von AP. Jedes Jahr kann nur eine limitierte Stückzahl dieser Uhr produziert werden, denn die gesamte Produktion erfolgt in der Manufaktur von Audemars Piguet, um die gewünschte Qualität auch wirklich kontrollieren zu können. Das Kaliber 5134 mit 40 Stunden Gangreserve kann durch den Gehäuseboden aus Saphirglas bewundert werden.

 

Royal Oak Chronograph

Chronographen haben bei Audemars Piguet eine über 80-jährige Historie, die Royal Oak wurde aber erst 1997 als Chronograph vorgestellt. Heute, 20 Jahre später, kann man aus sieben Modellen wählen. Das Automatik-Kaliber 2385 treibt die Zeiger der vier Zifferblätter und die Datumsanzeige an. Pinkgold und Edelstahl stehen für die Gehäuse zur Wahl, die von unterschiedlichen Armbändern komplementiert werden. Auch die Zifferblätter sind in diversen Farbvarianten erhältlich und so findet jeder seinen persönlichen Lieblingschronographen in der Royal Oak Welt.

 

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Fotos: Audemars Piguet