Gulas Pi1/S – Mit Tritt auf Speed

Das ungewöhnliche technische Konzept des Gulas Pi1/S ist definitiv ein Blick wert. Das elektrische Zweirad präsentiert sich mit einer gewagten Mischung aus E-Bike und Fahrrad. Nimmt man auf dem wuchtigen Zweirad Platz, fallen zuerst die Pedale auf, die mehr als nur schmückendes Beiwerk und Notlösung im Falle leerer Akkus sind. Die Geschwindigkeit von bis zu 115 km/h wird nämlich tatsächlich durch den Einsatz der Beinmuskulatur erzeugt. Tritt man in die Pedale, wird der E-Motor mit 12 PS (Pi1) oder sogar 38 PS (Pi1S) beschleunigt. Die Kraftübertragung erfolgt aber nicht ans Hinterrad, sondern an ein Schwungrad, das ähnlich wie bei einem Hometrainer funktioniert. Bis zu 240 Kilometer kommt man mit einer Akkuladung, wenn der Strom dann weg ist und keine Steckdose in der Nähe zu finden ist, muss man aber leider schieben, die Pedale lassen keinen entsprechenden Kraftschluss ohne Strom zu. Ein interessantes Konzept, dass sich irgendwie zwischen den Welten bewegt, einen Motorradführerschein benötigt man aber trotzdem.

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Fotos: Gulas, Markus Nikot