Bosch Rutschverhinderung – Technik wie aus einem James Bond Film

Mit der Bosch Rutschverhinderung kommt eine Technik ans Motorrad, die auch aus dem Geheimlabor von James Bonds Q stammen könnte. Die Idee klingt verrückt und gleichzeitig doch auch total logisch.

Die Rutschverhinderung greift ein, wenn die Räder des Motorrads seitlich rutschen, weil die Fahrbahn verunreinigt oder durch andere äußere Umstände zu glatt ist, um ausreichend Grip zu behalten. In diesen Situationen hat man als Motorradfahrer nahezu keine Chance mehr, die Maschine wieder aufzurichten. Eine externe zusätzliche Seitenkraft kommt hier zu Hilfe. Ein Sensor erkennt, wenn das Rad beginnt seitlich wegzurutschen. Sobald ein definierter Wert überschritten wird, entweicht Gas durch einen Gasdruckspeicher, wie er unter anderem auch für die Aktivierung von Airbags im Pkw eingesetzt wird. Das Gas entweicht gezielt über eine Düse und durch die Rückstoßkraft wird das Motorrad in der Spur gehalten. Wenn diese Technik Serienreife erreicht, wird es sicher spektakulärer auf den Lieblingsstrecken der Motorradfahrer.

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Fotos: Bosch