Flucht aus dem Alltag – Mit dem Jaguar I-PACE auf Surfspot-Suche

Die ersten Sonnenstrahlen dringen durch einen Spalt zwischen den Vorhängen ins Hotel-Zimmer. Bis auf das Kreischen der Möwen stört nichts die morgendliche Stille – das Stadtleben in Lagos scheint noch nicht erwacht zu sein. Doch jetzt ertönt der leider so vertraute Klang des Weckers – es ist Zeit aufzustehen. Die Vorfreude auf den Tag besiegt den Drang zurück ins weiche Hotelbett zu fallen. Der Tipp eines einheimischen Fischers soll mich heute in mein persönliches Surf-Paradies führen. „Folge nicht den Schildern zum Strand. Nimm die Schotterpiste. Sie führt dich zu einer Bucht, die keiner der Touristen kennt. Dort ist eine Sandbank die Wellen erzeugt, die du bis zum Ufer surfen kannst.“

Eigentlich bin ich zum Arbeiten in Portugal und deswegen bleiben mir nur wenige Stunden bis zum ersten Termin.

Also raus aus dem Bett und ab unter die Dusche. Während die Angestellten das Frühstück für die Gäste herrichten verlasse ich mit meinem Board unter dem Arm das Hotel. Der Koch hat mir netterweise außer der Reihe ein Omelette-Sandwich zubereitet, das ich auf dem Weg zum Parkplatz verspeise. Wie sich zeigen wird, werde ich diese Kalorien später noch gut gebrauchen können.

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Die Morgensonne taucht den roten Jaguar I-PACE in ein Licht-Schattenspiel, dass die sportlichen Konturen des SUVs noch eindrucksvoller wirken lässt. Photon Red – die Lackierung sieht genauso aus, wie sie klingt: durchdringend und energetisch. Die radikal schmalen Scheinwerfer blicken mich grimmig an. Dank zweigeteilt umklappbarer Sitzbank und geräumigen Kofferraum ist das Surfboard schnell und problemlos verstaut. Der Start/Stopp Knopf erweckt die Raubkatze zum Leben. Kein Fauchen oder Brummen, der vollelektrische I-PACE zeigt lediglich über seine Bordinstrumente an, dass er bereit zum Sprung ist. Nur das Knirschen des Schotters ist zu hören, als der Wagen vom Parkplatz rollt. Lautlos gleite ich durch die engen Gassen von Lagos. Schon bei geringer Geschwindigkeit lässt das Antippen des Gaspedals erahnen, welche Kraft in dem 400 PS starken Boliden steckt.

Endlich zeigt das Ortsschild das Ende der Stadt an und die vor mir liegende Straße eröffnet neue Möglichkeiten das Potenzial des I-PACE auszureizen. Und plötzlich röhrt der Motor doch auf. – Elektroauto und Sound? Richtig gelesen! Eigens von Jaguar entwickelt, um dem Fahrer ein direktes Feedback darüber zu geben, was gerade unter der Haube abgeht. – Die breiten Reifen beißen sich in den Asphalt und die digitale Tachonadel rast nach oben.

Es geht in Richtung Carrapateira. Ein kleines Örtchen an der Westküste von Portugal. Bis dorthin kennt die Navigation den Weg. Danach wird die Suche nach dem  besonderen Surf-Spot aber zum Abenteuer werden, denn keine der Schotterpisten ist im Navi erfasst.

Flucht aus dem Alltag – Mit dem Jaguar I-PACE auf Surfspot-Suche

Langsam füllen sich die Straßen mit dem portugiesischen Berufsverkehr. Das Head-up Display in der Frontscheibe sorgt dafür, dass meine Aufmerksamkeit trotz laufender Navigation und unbekanntem Terrain auf der Straße bleibt. Und dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden – was bei dem Vortrieb des I-PACE zugegebenerweise nicht so einfach ist. Dafür machen die 400 PS beim Beschleunigen einfach zu viel Spaß.

Nach circa 40 Minuten Fahrt über Land passiere ich das Ortsschild von Carrapateira. Neugierige und staunende Blicke verfolgen den beinahe geräuschlos dahin gleitenden Jaguar. Am Ortsausgang teilt sich die Straße. Instinktiv biege ich nach rechts ab. Durch das geöffnete Fenster dringt eine warme Brise – man kann die Nähe des Meeres förmlich fühlen. Die Windrichtung lässt meine positive Anspannung steigen. Ablandiger Wind sorgt für sauber brechende Wellen.

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Plötzlich endet die geteerte Straße. Tiefe Schlaglöcher und brauner Staub bedeckt den Weg, der jeden Fahrer eines normalen Autos direkt zum Umkehren bewegen würde. Gut, dass der I-PACE genau für solche Strecken ein Ass im Ärmel hat. Mit einem Knopfdruck hebt sich die Karosserie für den Offroad-Einsatz. Am Horizont glitzert mittlerweile der Ozean. Der Allrad wühlt sich durch den Dreck und ich komme dem Blau vor mir immer näher.

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Ein atemberaubender Ausblick lässt mich anhalten. Vor mir liegt eine steil abfallende Küste, das Meer liegt nur noch einen Steinwurf entfernt. Aus dem Wasser ragen zwei Felsen, die die rohe Kraft der Wellen in weiße Gischt zerteilen. Aber wo ist die Bucht, von der ich mir die ersehnten Wellen zum Surfen erhoffe?

In weiter Ferne erkenne ich am Verlauf der Küste eine Stelle, die das Ziel meiner Suche sein könnte. Wieder im Wagen entscheide ich mich dafür die Fahrt in genau diese Richtung fortzusetzen.

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Die holprige Piste schlängelt sich dicht am Abgrund entlang, durch das von grünem Gestrüpp bewachsene Gelände. Durch das offene Fenster höre ich, wie die Wellen gegen die Felsen krachen.

Ein Geländewagenfahrer kommt mir entgegen. Sein erstaunter Blick wirkt, als hätte er gerade ein Raumschiff gesehen. Verständlich, zumindest wenn man denkt, dass ein geländegängiges Auto, immer wie ein Nutzfahrzeug aussehen muss.

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Fast hätte ich den kleinen Weg verpasst, der steil bergab in Richtung Meer führt. Vor meinem inneren Auge sehe ich mich schon ins Wasser laufen. Bereit mich mit meinem Board in die Wellen zu stürzen. Doch im Moment ist noch keine Bucht zu sehen und die Piste verlangt meine volle Aufmerksamkeit beim Fahren.

Ich passiere mehrere Fischerboote und erkenne dann, dass es nur eine Bootsanlegestelle ist. Von surfbaren Wellen weit und breit keine Spur. Trotzdem wandert der Zeiger meiner Armbanduhr weiter und erinnert mich an den Pflichtteil meiner Reise. Enttäuscht fahre ich an die Abfahrt zurück, die mich nicht zu meinem Ziel geführt hat.

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Dann kommt mir eine Idee. Für Navigations-Notfälle hatte ich mir noch vor meiner Reise eine Landkarte von Portugal in den Rucksack gepackt. Ich breite die Karte auf der Motorhaube aus, während mich ein ziemlich großes Exemplar von Straßenhund argwöhnisch beobachtet.

Mit dem Finger fahre ich den Küstenverlauf nach. Da entdecke ich eine kleine Bucht, die auf der Karte kaum erkennbar ist. Der Hund ist jetzt nicht mehr der einzige Grund, dass ich schnell wieder in den I-PACE steige. Dieses Mal muss ich richtig liegen. Die Lage stimmt mit den Beschreibungen des Fischers überein.

Im Rückspiegel ist nichts mehr zu erkennen, zu dicht ist die Staubwolke, die der Jaguar jetzt aufwirbelt. Nach weiteren zehn Minuten Fahrt, die dem Fahrwerk einiges abverlangen, wird der Weg steiler. Was erwartet mich hinter dieser Steigung? Oben angekommen stockt mir der Atem. Vor mir liegt ein von grün bewachsenen Klippen umrandeter Strandabschnitt. Weit und breit ist kein Mensch zu entdecken. Mein Blick schweift auf das Meer. Deutlich kann ich den Peak der brechenden Wellen erkennen, der sich schnurgerade nach links durchs Wasser pflügt.

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Aufgeregt parke ich den I-PACE in der Nähe des Strandzugangs. Ich schnappe mir meinen Neoprenanzug und das Board. Mit einem letzten Blick aufs Meer beobachte ich den Strömungsverlauf, der mich zu den Wellen bringen wird.

Wenige Stunden später diktieren nicht mehr die Gezeiten mein Leben, sondern wieder mein Terminkalender. Eine Hälfte meines Verstandes ist schon wieder im Arbeitsmodus. Mit der Anderen lasse ich das Erlebte Revue passieren.

Flucht aus dem Alltag – Mit dem Jaguar I-PACE auf Surfspot-Suche

Der „Weg ist das Ziel“. Manchmal füllt sich diese Phrase wirklich mit Bedeutung. Für mich bleibt die abenteuerliche Suche nach den Wellen mindestens genauso fest in meiner Erinnerung verankert, wie der geniale Surf, den ich am Ziel hatte.

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Fotos: Heldth


Jaguar hat uns nach Portugal eingeladen, um den neuen I-PACE intensiv zu testen. Die gesamten Reisekosten dafür wurden von Jaguar Land Rover Deutschland übernommen.