Der neue Suzuki Jimny – Off-Road bis zum bitteren Ende

Kompakte Hardcore Off-Roader haben bei Suzuki eine jahrzehntelange Tradition. Diese Geschichte reicht bis ins Jahr 1968 zurück, der neue Suzuki Jimny hat also beachtliche Spurrillen auszufüllen. Das markante Äußere des kleinen Geländewagens überzeugt auf den ersten Blick. Die eigene Historie wird hier gekonnt zitiert und zugleich in die Zukunft getragen. Klare Linien und einfache Proportionen, die perfekt auf den Einsatz im Gelände zugeschnitten sind.

Schnörkel- und kompromisslos

Dieser Wagen versucht nicht, in der heiß umkämpften SUV-Klasse zu spielen. Asphalt kann man mit dem 102 PS starken Jimny auch bezwingen, aber mit Geröll, Schlamm, Sand und Co. unter den Rädern fühlt sich der Off-Roader halt doch am wohlsten.

Stilistisch gibt sich der Jimny minimalistisch, das gilt für das Exterieur genau so wie für das Interieur. Hier gibt es nichts Unnötiges, keine Ablenkung, keine Design Gimmicks ohne Funktion.

Der bereits aus dem Vorgänger bekannte Allradantrieb ALLGRIP PRO mit Geländeuntersetzung ist das schlagende Hauptargument für jeden Jimny Fan.. Der von Hand zu bedienende Wählhebel ist direkt mit dem Verteilergetriebe verbunden. Der Fahrer wechselt damit zwischen Zweirad- (2H), Allradantrieb (4H) und Untersetzung (4L) – ganz nach zu meisternder Herausforderung. Die Geländeuntersetzung schickt in allen Gängen zusätzliches Drehmoment an die Räder, damit auch raues Terrain und steile Anstiegen keine Herausforderung werden.

Auf Wunsch gibt es auch Extras wie elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage oder ein CD-Radio. Aber das ist halt auch nicht das Kaufargument für einen Suzuki Jimny. Wer sich einmal mit dem kompakten Hardcore Off-Roader durch schweres Gelände gekämpft hat, will nie wieder etwas anderes. Minimalismus hin oder her.

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Fotos: Suzuki