Werbung: Die Heaven Hill Bourbon Experience – So schmeckt Amerika

Einen Hot Dog am Times Square essen, in Las Vegas beim Black Jack groß abräumen oder mit dem Rad am Venice Beach entlang cruisen – mal ehrlich: Wer eine Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten plant, hat vermutlich eines dieser bekannten Postkartenmotive im Kopf. Louisville im Südosten der USA hingegen ist für die meisten Europäer wohl ein eher ausgefallenes Reiseziel.

Willkommen im wahren Amerika

Kentuckys größte Stadt, direkt am Ohio River kann beim besten Willen nicht als Lifestyle-Hotspot bezeichnet werden. Beim Spaziergang durch die leeren Straßen fragt man sich unweigerlich, wo sich die knapp 600.000 Einwohner verstecken. Vermutlich treiben sie sich in ihren heißgeliebten Malls herum. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn auch einen klassischen Stadtkern zum Shoppen, Essen gehen und Zeit vertreiben sucht man vergebens. Selbst beim Pferderennen auf dem Churchill Downs Racetrack, wo auch das legendäre Kentucky Derby stattfindet, herrscht gähnende Leere.

Louisville …
… ist nicht die Hauptstadt von Kentucky. Das ist nämlich Frankfort mit knapp 26.000 Einwohnern.
… hat kulinarisch mehr zu bieten als Fried Chicken. Ein typisches Gericht ist der “Hot Brown”. Ein Sandwich, das bereits beim Anschauen Herzinfarkte auslösen kann.
… ist die Heimatstadt von Boxlegende Muhammad Ali.
… ist der Heimatflughafen der UPS Airlines. Durchschnittlich startet oder landet hier alle sechs Minuten ein Frachtflugzeug und das hört man auch.

 

 

Mehr als nur Fried Chicken

Warum also sind wir überhaupt in Louisville? Was es hier durchaus gibt, sind Bars. Und dort wird neben allerlei hippem Craft Beer und frittiertem Fingerfood vor allem das inoffizielle Nationalgetränk kredenzt: Der gute alte Bourbon. Auf den ist man in Kentucky auch mächtig stolz – denn hier hat er seinen Ursprung.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, war es übliche Praxis, die überschüssige Getreideernte zu Whiskey zu verarbeiten. Dieser war nicht nur haltbar und platzsparend, sondern auch wertvoller als rohes Getreide. Meist wurde der Whiskey aus Weizen oder Gerste hergestellt. Da in Kentucky aber vorwiegend Mais angebaut wurde, entstand hier das, was wir heute als Bourbon bezeichnen. Kentucky kann also getrost als die Geburtsstätte des Bourbon bezeichnet werden.

Bourbon ist …
… immer ein Whiskey. Whiskey ist nicht immer ein Bourbon. Und Scotch ist keins von beidem.
… zu mindestens aus 51% Mais. Das sorgt für die typische Süße, die Bourbon-Liebhaber schätzen. Es gilt also: Je mehr Mais, desto süßer der Bourbon!
… für mindestens zwei Jahre in neuen, ausgebrannten Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereift. Fun Fact: Die benutzten Fässer werden nach Schottland weiterverkauft und zur Scotch-Herstellung verwendet.
… so amerikanisch wie es nur sein kann. 1964 wurde Bourbon vom U.S. Kongress zu Amerikas einzigem “Native Spirit” erklärt.

 

 

Bigger, Better, Bourbon

Noch heute stammen 95 Prozent des weltweit produzierten Bourbons aus dem “Bluegrass State”. Knapp 1,9 Millionen Fässer wurden hier im letzten Jahr abgefüllt. Beim Besuch der traditionsreichen Heaven Hill Destillery kann man hautnah erleben, wie diese Mengen zustande kommen. Die Dimensionen sind typisch Amerikanisch: RIESIG.

In den Lagerhäusern steigt einem schon an der Tür ein intensiver Bourbon-Duft in die Nase. Kein Wunder: In einem Einzelnen dieser “Rickhouses”, lagern durchschnittlich 20.000 Fässer. Heaven Hill verfügt über 55 davon. In ihnen findet der wichtigste Schritt der Bourbon-Herstellung statt: Aus dem klaren Destillat, “White Dog” genannt, wird bernsteinfarbener, süßer Bourbon. Das dauert, dank des besonderen Klimas, nicht annähernd so lange wie in den schottischen Highlands. Ein weiterer Grund warum der Whiskey hier im großen Stil produziert werden kann.

Das hier solche Mengen an Bourbon in den – teilweise – historischen Rickhouses lagern bringt aber auch Risiken mit sich: So brach 1996 auf dem Gelände ein gewaltiges Feuer aus. Innerhalb kürzester Zeit verbrannten sieben Rickhouses und mit ihnen zwei Prozent des weltweiten Bourbon-Bestands. What a waste!

 

 

If you like it, it’s good!

Zu unserem Glück läuft die Produktion wieder auf Hochtouren, so dass einem ausgiebigen Geschmackstest nichts im Wege steht. Whiskey-Kenner schmecken dabei einzelne Nuancen von Karamell mit Beeren bis Kokos mit Pfeffer so ziemlich alles heraus. Der Anteil von Weizen und Roggen, die Reifezeit, die Position des Fasses im Rickhouse – viele Faktoren beeinflussen den endgültigen Geschmack. Aber was macht einen guten Bourbon aus? Ein Barkeeper klärt uns, in tiefstem Südstaaten-Dialekt auf: “If you like it, it’s good. If you don’t, it’s not. That’s it!”

Die Heaven Hill Distillery …
… wurde 1935, direkt nach dem Ende der Prohibition gegründet.
… wird in der dritten Generation von der Familie Shapira geführt.
… ist der zweitgrößte Bourbon-Produzent der Welt.
… ist die größte familiengeführte Destillerie der USA.
… beschäftigte von jeher ein Mitglied der Beam Familie als Master Distiller.

 

 

So simpel ist es also und ähnlich simpel ist es auch mit Louisville, Kentucky: Es ist vielleicht nicht das Amerika, das der durchschnittliche Tourist sucht. Aber mit einem Glas Bourbon in der Hand etwas Frittiertes zu essen – amerikanischer geht es nicht.

Mehr Infos zur Heaven Hill Distillery

 

Fotos & Video: Heldth


Wir wurden von der Hamburger BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG auf diese Reise nach Kentucky eingeladen.