Zero Motorcycles SR/F – Ein starkes Stück

Mit der Zero Motorcycles SR/F rollt ein in vielerlei Hinsicht starkes Stück auf die Straßen. Zum einen ist die neue Maschine der Kalifornier ein irres Kraftpaket. Aber auch die technologischen Details sowie die Gestaltung sind imposant.

Scheinbar sind vor allem Motorradfahrer sehr konservativ, was die Entwicklung der Elektromobilität angeht. Hier gäbe es so viel Potenzial neue Designsprachen zu entwickeln, die Technologie in atemberaubende Sphären zu pushen und neue Wege zu gehen. Aber der gemeine Motorradfahrer möchte lieber das was er kennt, es darf vielleicht eine Spur besser sein als vorher. Aber bitte nicht zu innovativ. Bei Zero Motorcycles hat man das erkannt und geht behutsam auf die Zielgruppe zu, um ihr im Moment des Aufsitzens zu zeigen, dass es doch ganz anders geht.

Das Styling der Zero Motorcycles SR/F ist zeitgemäß. Wir sehen ein ausgewachsenes Naked Bike, das ordentlich Power verspricht. Die steckt auch wirklich drin. 110 PS und 190 Nm Drehmoment. Das entspricht einem beachtlichen Tritt in den Rücken und macht lange Arme beim Beschleunigen. Nur eben ohne zu schalten und ohne Geknatter. Mit einer Reichweite von bis zu 320 Kilometern bewegt sich die SF/R in normalen Motorradwerten. Dies bedarf allerdings des optionalen Power Tanks. Kombiniert mit dem Schnellladesystem lässt sich die Maschine dann auch in einer Stunde von 0 auf 95 % aufladen.

Ausgereifte Connectivity Features und clevere Detaillösungen für die Alltagstauglichkeit runden das Paket ab. Dass die SR/F kein Schnäppchen ist, bleibt klar. Jedoch ist sie eine ganze Ecke günstiger als die kommende Harley-Davidson LiveWire. Es tut sich also was auf dem Markt. Man muss nur mutig genug sein, Veränderungen anzunehmen.

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Fotos: Zero Motorcycles